MiniVersum. Die große Idee dahinter.

Hintergrund der Überlegung: Bisher setzte sich der deutsche Energiemarkt hauptsächlich aus zwei Bausteinen zusammen: Den herkömmlichen Kohle- und Atomkraftwerken sowie den Anbietern von erneuerbaren Energien.
Das Problem: Die Nachfrage nach Strom schwankt ebenso wie das Stromangebot. Gründe für die unterschiedliche Nachfrage sind vielfältig: Tagsüber wird mehr verbraucht als in der Nacht, an Werktagen ist der Stromverbrauch höher als am Wochenende, im Winter höher als im Sommer. Auf der Angebotseite liegt der Grund für die Schwankungen im unsteten Angebot von Wind- und Sonnenenergie, das im tages- und jahreszeitlichen Verlauf naturgemäß schwankt. So kommt es mal zu einem Überangebot, zum Beispiel an besonders stürmischen Tagen, und mal zu einem Strommangel.
Eine weitere Ursache ist der absolute gesetzliche Vorrang der erneuerbaren Energie, der besagt. daß jedwede Menge an Strom aus regenerativer Energieerzeugung in das öffentliche Netz eingespeist werden darf (und auch wird), egal ob diese Menge gerade nachgefragt wird oder nicht. Die Herausforderung liegt nun darin, die Angebotsseite mit der Nachfrageseite zu harmonisieren. Wie von der Bundesregierung gefordert, wird in den kommenden Jahren ein immer größerer Teil des Stroms aus regenerativen Quellen stammen.
Um den gesetzlich geforderten Ansprüchen gerecht zu werden, bedarf es neuer Ideen und Wege. Denn der Energiebedarf muß auch dann gedeckt sein, wenn der Wind stillsteht und die Sonne nicht scheint.
Herkömmliche Kohlekraftwerke oder Atommeiler können nicht schnell genug an- oder abgeschaltet werden, um wetterbedingt schwankende Stromeinspeisung aus Windrädern oder Photovoltaik auszugleichen. Ein virtuelles Gasgroßkraftwerk hingegen kann das schon. Ein solches virtuelles Großkraftwerk ist nichts anders als die Zusammenschaltung von kleinen, dezentralen Kraftwerken wie unserem MiniVersum.
Unsere MiniVersum-Community kann Energie punktgenau liefern. Je nachdem, wie viel Kilowattstunden benötigt werden, schaltet der Computer der EnVersum- Zentrale beliebig viele Kraftwerke zu oder wieder ab. Die Energieversorgung unserer Kunden wird dadurch natürlich in keiner Weise beeinträchtigt!
Herrscht nun im öffentlichen Netz ein Überangebot, so kann EnVersum die Stromeinspeisung drosseln oder mit dem MiniVersum sogar Teile des Überschusses verbrauchen. Bei erhöhter Nachfrage hingegen kann EnVersum zusätzlich Strom einspeisen.´Ein MiniVersum produziert also nicht nur deutlich weniger CO2 und ist durch die gleichzeitige Abgabe von Strom und Wärme um ein vielfaches effizienter als Atomkraftwerke, ein MiniVersum unterstützt auch den Ausbau der erneuerbaren Energien.


